Beauty Cosmetics

Mit Naturkosmetik zu besserer Haut

Kaum ein Trend hat die Kosmetikbranche so beeinflusst wie die „grüne“ Kosmetik (Naturkosmetik). Sind wir mal ehrlich: Hätte man uns noch vor 10 – 20 Jahren gefragt, wie wir zur „grünen“ Kosmetik stehen, wäre die Antwort eher bescheiden ausgefallen, wenn nicht sogar hämisch gegenüber all denen, die sich irgendwelche Pasten aus Brenneseln, Kamile oder Kräutergemisch aus einem Bioladen ins Gesicht klatschen und sich von Tofu ernähren. Doch die Zeiten ändern sich. Der Kosmetikmarkt hat einen Wandel erfahren und in den Drogeriemärkten reimt sich ein „grüner“ Faltenkiller an ein nächstes.

Naturkosmetik – Was unterscheidet sie von einer konventionellen Kosmetik? 

Die Nachfrage nach Kosmetika, Make-Up und Körperpflege mit natürlichen Inhaltsstoffen steigt. Aber auch Verbraucher blicken kritischer in die INCI-Liste und hinterfragen die Wirkung einzelner Wirkstoffe. Dennoch ist es nicht immer einfach hinter die ganzen Bezeichnungen, wie etwa „naturnahe Kosmetik“, „klassische Kosmetik“, oder „zertifizierte natürliche Kosmetik“, durchzublicken.

  • Naturnahe Kosmetik: steht für Pflege- und Anti-Age-Produkte Inhaltsstoffen, die nur zum Teil aus natürlichen Quellen stammen. Ein Beispiel hierfür sind die sogenannten „White-Label-Produkte“, welche sich durch den Zusatz „frei von…“ von den anderen Produkten abheben. 
  • Zertifizierte Naturkosmetik: Sie ist durch verschiedene Verbände, Kontrollinstitute geprüft und mit einem Prüfsiegel ausgezeichnet. Ein solches Prüfsiegel findet Ihr zum Beispiel bei Marken, wie SANTE, Weleda, Lavera, LOGONA oder Babor, wie etwa eine straffende Tagespflege von Lavera, eine BIO Retinol Creme oder Hyaluron Hydro Fluid von LOGONA. 
  • Klassische Kosmetik: Hierbei handelt es sich um Inhaltsstoffe, die nach der EU-Verordnung gesetzlich zugelassen sind. Demnach können in der klassischen Rezeptur viel mehr Stoffe eingesetzt werden als in einer „grünen und zertifizierten“ Kosmetik, was natürlich Gefahren von Allergenen, Unverträglichkeiten und schädliche Substanzen für den Körper und/oder Umwelt mit sich bringen. 

Vorteile einer „grünen“ Kosmetik 

  • Verzicht auf synthetische und bedenkliche Inhaltsstoffe 
  • Tier und Umwelt im Einklang, da ohne tierische Versuche 
  • Allergene Inhaltstoffe lassen sich durch den Einsatz von natürlichen, verträglichen Inhaltsstoffen auf ein Mindestmaß reduzieren 
  • Aspekte, wie Natürlichkeit, Nachhaltigkeit und Gesundheit, spielen eine wichtige und entscheidende Rolle, bei der Herstellung von Produkten, angefangen von den Inhaltsstoffen bis hin zur Verpackung 
  • Die Basis bilden die hochwertigen und pflegenden Öle, wie etwa Olivenöl, Macadamianussöl, Shea-Butter oder Avocadoöl, gefolgt von pflanzlichen Extrakten, wie etwa Rossmarin, Zitronengras oder Grüntee. 

Wer sollte auf die „grüne“ Linie umsteigen? 

Wenn Du Wert auf eine Pflegeserie legst, die ohne Tierversuche auskommt, umweltverträgliche Inhaltsstoffe nutzt, die nicht nur deiner Haut guttun, sondern auch der Umwelt, dann bist Du hier genau richtig. Powerwirkstoffe, die der einer „chemischen Keule“ ebenbürtig sind, jedoch ohne die Nebenwirkungen, wie Allergie, Rötung oder Pickeln, auskommen. Nicht zuletzt ist sowohl die Zusammensetzung, also die Synergie der einzelnen Wirkstoffe, als auch die Verträglichkeit dermatologisch und von unabhängigen Zertifizierungsinstituten geprüft und zugelassen. Das heißt: Wirkstoffe, wie Aloe Vera über Ceramide, Granatapfel und Hyaluronsäure bis hin zur Zaubernuss, stecken mit der vollen pflanzlichen Kraft und Flavonoide in jedem einzelnen Tiegel eines jeden „grünen“ Tiegels und bewirken Wunder auf deiner Haut.

Warum auf Pflanzenpower statt Chemiekeule setzen? 

Die klassische Kosmetik ist von Werbeaussagen für sofort strahlende und schöne, faltenfreie und ebenmäßige Haut geprägt. Bei einer pflanzlichen Kosmetiklinie ist gegenteilig etwas Geduld gefragt, dafür wird man am Ende mit dem belohnt, was die Industrie für klassische Kosmetik verspricht. Denn im Gegensatz zur klassischen Kosmetik wird die Haut nicht kurzfristig „verklebt“ und „verschönert“, was im Enddefekt zu einem Kreislauf aus Pickeln, verstopfte Poren und Rötungen führt, sondern langfristig und langsam zum Erfolg geführt und die Ergebnisse können sich sehen lassen. 

Ein weiteres Thema, sind die Konservierungsstoffe, die nicht nur Dir sondern auch deiner Umwelt schaden können. Die natürliche und zertifizierte Kosmetik verwendet ätherische Öle oder medizinische Alkohole als Konservierungsmittel. Diese wirken weder Kontaktallergen, noch krebserregend. 

Fazit: 

Seit Jahrtausenden setzen Menschen unbewusst auf die Kraft der Pflanzen. Sei es aus Intuition oder aus Erfahrung. Fakt ist: Pflanzen haben Aufgrund ihrer Zusammensetzung und/oder der Synergie mit anderen Stoffen eine enorme Kraft auf unterschiedlicher Ebene, die der Mensch sich zu Nutzen machen kann und es gelernt hat. Wenn auch Du deiner Haut was Gutes tun willst und dies ohne Bedenken wegen deiner Gesundheit oder die Umwelt umsetzen willst, dann ist die Naturkosmetik genau das Richtige für Dich.

Dein „Geheimtipp“?

Was ist Dein Lieblingsprodukt auf natürlicher Basis? Oder hast Du ein Kosmetikprodukt, für welches du noch keinen natürlichen Ersatz finden konntest? Lass es uns in den Kommentaren wissen.

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