Shampoo ohne Silikone und Parabene: Natürliche Alternativen im Vergleich

Immer mehr Menschen hinterfragen die Inhaltsstoffe ihrer Pflegeprodukte, und besonders bei der Haarpflege stehen Shampoos ohne Silikone und Parabene hoch im Kurs. Warum? Ganz einfach: Viele herkömmliche Shampoos enthalten Stoffe, die zwar kurzfristige Ergebnisse wie Geschmeidigkeit oder Glanz bringen, sich langfristig jedoch negativ auf das Haar, die Kopfhaut und sogar die Umwelt auswirken können. Silikone, Parabene und andere chemische Zusätze geraten deshalb zunehmend in den Fokus kritischer Verbraucher:innen, die nach Alternativen suchen, die nicht nur schonender für ihre Haare, sondern auch nachhaltiger sind.

Doch die Suche nach dem perfekten Naturkosmetik Shampoo kann schnell überwältigend wirken. Begriffe wie „silikonfrei“, „parabenfrei“ oder „Bio-Shampoo“ begegnen uns zuhauf in den Regalen von Drogerien und Online-Shops. Aber was bedeuten diese Schlagworte eigentlich genau? Und woran erkennt man ein wirklich gutes, schadstofffreies Shampoo, das sowohl den individuellen Bedürfnissen des eigenen Haars als auch den Ansprüchen an Umweltfreundlichkeit gerecht wird?

Genau hier setzt der Fokus dieses Artikels an. Entdecken Sie mit uns die Welt der natürlichen Haarpflege und erfahren Sie, warum es sich lohnt, auf silikonfreie und parabenfreie Produkte umzusteigen. Wir erklären nicht nur, was hinter diesen Inhaltsstoffen steckt und welche nachweislichen Vorteile ihre Vermeidung bietet, sondern stellen auch einige der besten Alternativen vor – von Shampoos, die trockene Locken mit nährendem Kokosöl pflegen, über beruhigende Formulierungen mit Panthenol für empfindliche Kopfhaut, bis hin zu vielseitigen Produkten mit naturnahen Inhaltsstoffen wie Aloe Vera oder Sheabutter. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welches Produkt optimal zu Ihrem Haartyp passt und welche Marken dabei wirklich halten, was sie versprechen.

Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die Bedeutung von Ökozertifizierungen wie NATRUE und Ecocert, die Verbraucher:innen Orientierung bieten, wenn es um wirklich nachhaltige Produkte geht. Gleichzeitig nehmen wir kritische Aspekte wie versteckte Chemikalien und fragwürdige Werbeversprechen unter die Lupe – denn nicht alles, was „natürlich“ wirkt, ist auch wirklich frei von schädlichen Zusätzen. Eine hilfreiche Übersicht zu empfehlenswerten Produkten sowie Tipps, wie Sie Ihre Haarpflegeroutine noch besser an umweltfreundliche Prinzipien anpassen können, runden den Artikel ab.

Wenn auch Sie der Meinung sind, dass weniger mehr ist und Ihre Haarpflege nicht nur gesundheits-, sondern auch umweltbewusst sein sollte, finden Sie in diesem Artikel alle Infos, um die für Sie beste Entscheidung zu treffen. Tauchen Sie ein in die Welt der nachhaltigen Haarpflege und optimieren Sie Ihre Routine mit Produkten, die sowohl Ihnen als auch unserem Planeten guttun. Weitere spannende Beiträge zu natürlicher Schönheitspflege finden Sie übrigens auch in unseren Artikeln über minimalistische Haarpflege oder die richtige Balance zwischen Effektivität und Luxus.

Die Suche nach einem Shampoo ohne Silikone und Parabene ist für viele Verbraucher:innen ein wichtiger Schritt hin zu einer natürlicheren und zugleich umweltfreundlicheren Haarpflege. Hier sind die wichtigsten Punkte, die Sie wissen sollten:

  • Warum auf Silikone und Parabene verzichten? Silikone legen einen Film um das Haar, der zwar sofortige Glätte verleiht, jedoch langfristig die Haarstruktur schwächen kann. Parabene hingegen stehen im Verdacht, hormonell zu wirken, weshalb viele umweltbewusste Konsument:innen sie meiden.
  • Natürliche Inhaltsstoffe für verschiedene Haartypen: Produkte mit Kokosöl helfen trockenem Haar, Feuchtigkeit zu speichern, während Panthenol beruhigend auf empfindliche Kopfhaut wirkt. Ebenso findet man in silikonfreien Shampoos oft Sheabutter oder Aloe Vera, die für zusätzliche Pflege sorgen.
  • Ein starker Trend: Kombination aus silikonfrei und parabenfrei: Immer mehr Verbraucher:innen suchen Shampoos, die sowohl silikon- als auch parabenfrei sind, da sie eine rundum schadstoffarme Pflege bevorzugen. Marken, die diese Kombination anbieten, punkten hier besonders.
  • Ökotest: Nicht alle silikonfreien Shampoos überzeugen: Laut Ökotest erzielten knapp die Hälfte aller getesteten silikonfreien Shampoos die Note „sehr gut“. Allerdings fielen sieben Produkte komplett durch, was die Wichtigkeit einer kritischen Marken- und Inhaltsstoffwahl unterstreicht.
  • Orientierung durch Naturkosmetik-Zertifizierungen: Bio-Siegel wie NATRUE oder Ecocert bestätigen natürliche Inhaltsstoffe und ökologische Herstellung. Dennoch sind diese Zertifikate oft schwer zu erkennen – es lohnt sich, auf Transparenz des Herstellers zu achten.
  • Umweltfreundlichkeit als Entscheidungskriterium: Silikonfreie Shampoos sind nicht nur besser für die Haarstruktur, sondern belasten auch die Umwelt weniger, da Silikone und viele Parabene nur schwer abbaubare Stoffe sind. Achten Sie auf Produkte ohne Mikroplastik und mit umweltfreundlicher Verpackung.
  • Empfehlenswerte Produkte für verschiedene Bedürfnisse:
    • Für trockenes Haar: Ein silikonfreies Shampoo mit Kokosöl, wie z. B. das Biokosmetik Shampoo von [Markenname].
    • Für empfindliche Kopfhaut: Formulierungen mit beruhigendem Panthenol, etwa das [Markenname]-Naturkosmetik Shampoo.
    • Für alle Haartypen: Universelle Shampoos ohne Silikone, Parabene und Mikroplastik, wie das bekannte Bio Shampoo von [Markenname].
  • Vorsicht bei Werbeversprechen: Auch wenn viele Shampoos mit „natürlich“ oder „vegan“ werben, lohnt sich ein Blick auf die Zutatenlisten, um etwa versteckte Sulfate oder synthetische Duftstoffe zu vermeiden.
  • Clean Beauty als Lifestyle: Der Umstieg auf silikonfreie Haarpflege ist nicht nur ein Beitrag zur eigenen Gesundheit, sondern auch ein Statement für umweltbewusstes Einkaufen und Leben.

Mit diesen Tipps finden Sie garantiert das beste Shampoo ohne Silikone, das sowohl zu Ihrem Haartyp als auch Ihren Ansprüchen an Umweltfreundlichkeit und Gesundheit passt.

Was sind Silikone und Parabene? Chemische Grundlagen und Wirkungsweise

Wer bewusst Haarpflegeprodukte auswählen möchte, kommt nicht umhin, sich mit den enthaltenen Inhaltsstoffen auseinanderzusetzen. Silikone und Parabene gehören zu den am häufigsten verwendeten Substanzgruppen in konventionellen Shampoos – und sind gleichzeitig jene, über die in den letzten Jahren am intensivsten diskutiert wird. Ein fundiertes Verständnis ihrer Wirkungsweise hilft dabei, informierte Entscheidungen für die eigene Haarpflege zu treffen.

Die Rolle von Silikonen in Haarpflegeprodukten

Silikone sind synthetische Polymere auf Basis von Silizium und Sauerstoff, die in der Kosmetikindustrie vorwiegend als Filmbildner eingesetzt werden. In Shampoos und Conditionern legen sie sich wie ein unsichtbarer Schutzfilm um jedes einzelne Haar, glätten die Schuppenschicht der Haaroberfläche und erzeugen so unmittelbar nach der Anwendung ein weiches, geschmeidiges Gefühl sowie intensiven Glanz. Das Kämmen fällt leichter, und das Haar wirkt optisch gepflegter – ein Effekt, der viele Konsument:innen anfangs begeistert.

Der entscheidende Nachteil zeigt sich jedoch bei regelmäßiger und langfristiger Nutzung: Silikone sind wasserunlöslich und lassen sich mit herkömmlichen Shampoos kaum vollständig entfernen. Mit jeder Wäsche lagern sich weitere Schichten ab, bis sich ein regelrechter Silikonpanzer bildet, der das Haar beschwert, das Volumen mindert und die natürliche Beweglichkeit des Haares einschränkt. Noch problematischer ist, dass diese Ablagerungen pflegende Wirkstoffe daran hindern, in die Haarstruktur einzudringen – die Pflege wirkt also zunehmend schlechter, je länger silikonhaltige Produkte verwendet werden.

Parabene: Konservierungsmittel mit zweifelhaftem Ruf

Parabene sind eine Gruppe chemischer Verbindungen – darunter Methylparaben, Ethylparaben und Propylparaben –, die seit Jahrzehnten als kostengünstige und hochwirksame Konservierungsmittel in Kosmetika eingesetzt werden. Ihre Aufgabe ist es, Shampoos und andere Pflegeprodukte vor dem Befall durch Bakterien, Hefen und Schimmelpilze zu schützen und damit eine längere Haltbarkeit zu gewährleisten.

Die Bedenken gegenüber Parabenen entstanden, als Wissenschaftler:innen feststellten, dass diese Verbindungen in der Lage sind, durch die Haut aufgenommen zu werden und im Körper eine schwache östrogenähnliche Wirkung zu entfalten. Obwohl die regulatorischen Behörden wie das Bundesinstitut für Risikobewertung bestimmte Parabene weiterhin als sicher einstufen, hat die Diskussion um mögliche endokrine Störungen dazu geführt, dass immer mehr Menschen zu Shampoos ohne Parabene greifen. Hinzu kommt die ökologische Dimension: Parabene werden über das Abwasser in natürliche Gewässer eingetragen, wo sie sich in Wasserorganismen anreichern und potenzielle Schäden im Ökosystem verursachen können.

Warum immer mehr Menschen auf silikon- und parabenfreie Shampoos umsteigen

Der Trend hin zu Shampoos ohne Silikone und Parabene ist kein vorübergehender Modehype, sondern Ausdruck eines grundlegenden Wandels im Konsumbewusstsein. Verbraucher:innen informieren sich intensiver über Inhaltsstoffe, hinterfragen überlieferte Pflegegewohnheiten und suchen nach Produkten, die sowohl ihrer Gesundheit als auch der Umwelt gerecht werden.

Auswirkungen von Silikonen auf Haarstruktur und Kopfhaut

Was kurzfristig als pflegend wahrgenommen wird, kann langfristig das Gegenteil bewirken. Die kontinuierliche Silikonablagerung auf Haar und Kopfhaut verhindert, dass pflegende Inhaltsstoffe aus Kuren oder Masken tatsächlich in die Haarfaser eindringen können. Das Haar verliert mit der Zeit an natürlicher Spannkraft und Volumen, wirkt stumpf und schwer. Besonders feine oder dünne Haare reagieren empfindlich auf diese Belastung.

Auch die Kopfhaut kann unter der dauerhaften Filmbildung leiden. Poren, die eigentlich für die Talgproduktion und die natürliche Feuchtigkeitsregulation zuständig sind, können durch die aufgebauten Schichten beeinträchtigt werden. Bei bereits empfindlicher oder zu Trockenheit neigender Kopfhaut verschärft sich dieses Problem häufig. Silikonfreie Pflegeprodukte hingegen unterstützen die natürliche Balance, ohne die physiologischen Funktionen der Kopfhaut zu stören – ein wichtiger Grund, weshalb die richtige Pflege für schönes Haar immer häufiger auf natürliche Alternativen setzt.

Gesundheitliche und ökologische Bedenken bei Parabenen

Die wissenschaftliche Debatte rund um Parabene ist komplex und noch nicht abschließend geklärt. Fest steht jedoch, dass Parabene als sogenannte endokrine Disruptoren eingestuft werden können, also als Substanzen, die in das Hormonsystem eingreifen. Besonders im Zusammenhang mit reproduktionstoxikologischen Fragen und möglichen Wechselwirkungen mit dem Östrogenstoffwechsel werden Langzeitstudien gefordert.

Unabhängig von der wissenschaftlichen Debatte entscheiden sich viele Konsument:innen aus dem Vorsorgeprinzip heraus für parabenfreie Produkte – lieber auf eine als sicher bekannte Substanz verzichten, als mögliche Risiken einzugehen. Auch aus ökologischer Perspektive überzeugen parabenfreie Formulierungen: Naturkosmetik mit nachgewiesener Verträglichkeit belastet Wasserlebewesen weniger und trägt zu einer nachhaltigeren Konsumweise bei.

Natürliche Alternativen zu silikon- und parabenhaltigen Shampoos

Die gute Nachricht: Wer auf Silikone und Parabene verzichten möchte, muss keine Abstriche bei der Pflegeleistung machen. Die Natur bietet eine beeindruckende Vielfalt an Wirkstoffen, die nicht nur gleichwertigen, sondern in vielen Fällen sogar überlegenen Pflegenutzen liefern – ganz ohne chemische Rückstände oder ökologisch bedenkliche Substanzen.

Pflegende und sanfte Reinigung ohne Silikone

Kokosöl zählt zu den wirksamsten natürlichen Pflegesubstanzen für das Haar. Seine einzigartige Fettsäurestruktur ermöglicht es, tief in die Haarfaser einzudringen und von innen heraus Feuchtigkeit zu spenden, ohne schwere Rückstände zu hinterlassen. Gleichzeitig schützt es vor mechanischen Schäden wie Haarbruch und Spliss. Sheabutter wirkt reichhaltig und beruhigend – besonders für strapazierte Kopfhaut und trockenes Haar ist sie eine wertvolle Zutat, die geschmeidig macht, ohne zu beschweren.

Panthenol, die Provitaminform von Vitamin B5, ist ein weiterer Allrounder in der naturnahen Haarpflege. Es bindet Feuchtigkeit im Haar, stärkt die Haarstruktur von innen und trägt zur Regeneration der Kopfhaut bei. Im Gegensatz zu Silikonen, die nur eine oberflächliche Optik erzeugen, sorgt Panthenol für eine tatsächlich verbesserte Haarqualität. Mehr zu weiteren botanischen Powerlieferanten wie Aloe Vera erfahren Sie auf Fayes Fairytale – Aloe Vera Beautywunder für Haut & Haare.

Natürliche Konservierungsmethoden ohne Parabene

Auch beim Thema Konservierung bietet die Natur effektive Lösungen. Rosmarinextrakt enthält natürliche Antioxidantien, die sowohl konservierend als auch stimulierend auf die Kopfhaut wirken. Grapefruitkernextrakt ist bekannt für seine antimikrobielle Wirkung und schützt Formulierungen zuverlässig vor Keimbefall. Ätherische Öle wie Teebaumöl oder Lavendelöl erfüllen ebenfalls eine konservierende Funktion und verleihen dem Shampoo gleichzeitig eine angenehme, natürliche Duftnote.

Diese Alternativen erfordern zwar teils eine sorgfältigere Formulierung und kürzere Haltbarkeiten als synthetische Konservierungsmittel, bieten dafür aber ein deutlich besseres Verträglichkeitsprofil. Die Wahl einer zertifizierten Naturkosmetikmarke stellt sicher, dass die eingesetzten Konservierungsstoffe strengen ökologischen und gesundheitlichen Kriterien entsprechen.

Besondere Formulierungen für empfindliche Kopfhaut

Menschen mit sensibler oder zu Reizungen neigender Kopfhaut profitieren besonders von sanften, naturbasierten Formulierungen. Aloe Vera ist dabei ein echter Klassiker: Das Gel der Pflanze spendet Feuchtigkeit, beruhigt gereizte Haut und wirkt leicht entzündungshemmend. Kamille enthält das Wirkstoffmolekül Bisabolol, das für seine hautberuhigende und regenerierende Wirkung bekannt ist. Haferextrakte wiederum bilden einen sanften Schutzfilm auf der Kopfhaut, der Juckreiz mindert und die Hautbarriere stärkt.

Der Schlüssel bei empfindlicher Kopfhaut liegt in der Einfachheit: wenige, gut verträgliche Inhaltsstoffe, keine aggressiven Tenside und keine überflüssigen Duftstoffe. Weiterführende Empfehlungen für eine sanfte, individuelle Pflegeroutine bietet der Beitrag „Haarpflege: Weniger ist mehr“.

Vergleich: Die besten natürlichen Shampoos ohne Silikone und Parabene

Die Auswahl an naturkosmetischen Shampoos ohne Silikone und Parabene ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Um das passende Produkt zu finden, lohnt sich ein genauer Blick auf Inhaltsstoffe, Zertifizierungen, Verpackung und die Eignung für den jeweiligen Haartyp.

Top-Produkte für normales bis trockenes Haar

  • Feuchtigkeitsreiches Kokosöl-Shampoo: Formulierungen mit hochwertigem Kokosöl und Sheabutter eignen sich hervorragend für trockenes oder strapaziertes Haar. Sie spenden intensive Feuchtigkeit, glätten die Schuppenschicht und fördern die natürliche Elastizität – ohne das Haar zu beschweren oder Rückstände zu hinterlassen.
  • Panthenol-Shampoo für gestärktes Haar: Shampoos mit einem hohen Panthenolanteil stärken die Haarstruktur nachhaltig, schützen vor Spliss und verleihen auch feinem Haar Fülle. Die leichte Textur zieht schnell ein und hinterlässt ein frisches, gepflegtes Gefühl.
  • Aloe-Vera-Kamille-Shampoo für empfindliche Kopfhaut: Diese Kombination beruhigt gereizte Kopfhaut, spendet Feuchtigkeit und verleiht dem Haar natürlichen Glanz – ohne Silikone, Parabene oder aggressive Reinigungssubstanzen.

Eine ausführliche Produktauswahl sowie weitere wertvolle Pflegetipps für die Haare finden Sie auf Fayes Fairytale.

Vegane und plastikfreie Haarpflege-Optionen

Nachhaltigkeit beschränkt sich bei modernen Naturkosmetikprodukten längst nicht mehr auf die Inhaltsstoffe allein. Vegane Shampoos ohne Silikone und Parabene verzichten vollständig auf tierische Bestandteile wie Keratin oder Kollagen tierischen Ursprungs und werden unter ethisch vertretbaren Bedingungen produziert. Gleichzeitig setzen immer mehr Marken auf plastikfreie Verpackungslösungen: Shampoos in Glasflaschen, Aluminiumbehältern oder als feste Shampoobars ohne jegliche Plastikhülle.

Diese ganzheitliche Herangehensweise entspricht den Clean Beauty Prinzipien, die Transparenz, Verträglichkeit und Umweltverantwortung in den Mittelpunkt stellen. Wer seine Pflegeroutine wirklich nachhaltig gestalten möchte, sollte daher sowohl die Inhaltsstoffe als auch die Verpackung und die Produktionsbedingungen im Blick behalten.

Shampoo ohne Sulfate und Mikroplastik: Worauf achten?

Für viele Verbraucher:innen ist der Verzicht auf Silikone und Parabene nur der Anfang eines umfassenderen Umdenkens. Sulfate wie Sodium Lauryl Sulfate (SLS) sorgen zwar für reichhaltigen Schaum, greifen aber den natürlichen Säureschutzmantel der Kopfhaut an, trocknen aus und können Reizungen begünstigen. Gerade bei empfindlicher oder gereizter Kopfhaut sollte deshalb auch auf sulfatfreie Formulierungen geachtet werden.

Mikroplastik in Form winziger Kunststoffpartikel oder flüssiger Polymere gelangt ungehindert durch Kläranlagen in Gewässer, wo es sich in Organismen anreichert und langfristige Schäden verursacht. Wer vollständig auf synthetische Belastungen verzichten möchte, sollte die Inhaltsstoffliste sorgfältig prüfen und auf Bezeichnungen wie Polyethylene, Nylon-12 oder Acrylates Copolymer achten. Natürliche Alternativen kommen gänzlich ohne diese problematischen Substanzen aus und ermöglichen eine Pflegeroutine, die wirklich mit gutem Gewissen genossen werden kann.

Praktische Tipps für den Umstieg auf silikon- und parabenfreie Shampoos

Der Wechsel zu silikonfreier und parabenfreier Haarpflege ist eine lohnende Entscheidung – erfordert aber etwas Geduld. Wer jahrelang silikonhaltige Produkte verwendet hat, muss zunächst eine Entgiftungsphase einplanen, in der sich das Haar von den Ablagerungen befreit und seine natürliche Balance wiederfindet. In dieser Zeit kann das Haar vorübergehend strohig, schwer oder stumpf wirken. Das ist normal und kein Grund zur Beunruhigung.

Was beim Kauf zu beachten ist

  • Achten Sie auf anerkannte Naturkosmetikzertifizierungen wie NATRUE, BDIH oder Ecocert, die garantieren, dass keine synthetischen Silikone, Parabene, Sulfate oder Mikroplastik enthalten sind.
  • Lesen Sie die INCI-Liste aufmerksam: Silikone verbergen sich oft hinter Bezeichnungen wie Dimethicone, Cyclomethicone oder Amodimethicone.
  • Wählen Sie Produkte, die auf Ihren spezifischen Haartyp abgestimmt sind – bei trockener Kopfhaut sind besonders feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wichtig, bei fettigem Haar leichte, klärende Formulierungen.
  • Bevorzugen Sie nach Möglichkeit plastikfreie oder recycelbare Verpackungen, um den ökologischen Fußabdruck Ihrer Pflegeroutine weiter zu reduzieren.

Wie man die Haare schonend wäscht und pflegt

Die Art und Weise, wie Sie Ihr Haar waschen, beeinflusst das Ergebnis genauso wie das verwendete Produkt. Verwenden Sie möglichst lauwarmes statt heißem Wasser, da zu hohe Temperaturen die Kopfhaut reizen und das Haar austrocknen. Massieren Sie das Shampoo mit sanften, kreisenden Bewegungen in die Kopfhaut ein, ohne zu schrubben – das reinigt gründlich, ohne die Kopfhaut zu beanspruchen.

Nach dem Waschen empfiehlt sich die Anwendung eines natürlichen Conditioners, der Feuchtigkeit spendet und die Kämmbarkeit verbessert – ganz ohne Silikone. Für eine intensive Tiefenpflege können Sie ein- bis zweimal pro Woche eine Haarmaske auf Basis von Kokosöl, Arganöl oder Avocado verwenden. Diese Naturöle dringen tief in die Haarfaser ein und stärken die Struktur nachhaltig, ohne Rückstände zu bilden. Mit Konsequenz und der richtigen Produktauswahl werden Sie schon nach wenigen Wochen feststellen, dass Ihr Haar ohne synthetische Hilfsmittel genauso – wenn nicht sogar schöner – strahlt.

Fazit: Natürliche Haarpflege als nachhaltige Entscheidung

Der bewusste Verzicht auf Silikone und Parabene in Ihrer Haarpflegeroutine ist mehr als nur ein persönlicher Gesundheitsvorteil – es ist Teil eines wachsenden Trends hin zu nachhaltigem Konsum und einem besseren Verständnis für die Auswirkungen alltäglicher Produkte auf Körper und Umwelt. Während konventionelle Shampoos kurzfristige Effekte wie Glanz und Geschmeidigkeit versprechen, die oftmals mit synthetischen Stoffen erkauft werden, bieten natürlicher formulierte Alternativen nicht nur langfristige Pflegevorteile, sondern respektieren gleichzeitig die natürliche Balance Ihrer Haare und Kopfhaut.

Die Übergangsphase hin zu silikon- und parabenfreien Produkten mag anfänglich herausfordernd sein, insbesondere wenn das Haar zunächst weniger geschmeidig wirkt. Doch mit Geduld und der richtigen Auswahl an Produkten, die auf Ihren spezifischen Haartyp abgestimmt sind, werden Sie nach und nach die Vorteile spüren. Nicht nur wird Ihr Haar sichtbar gesünder und lebendiger, auch die Umwelt profitiert von Ihrer bewussten Wahl. Naturkosmetische Marken setzen zunehmend auf Rezepturen, die frei von synthetischen Belastungen sind und gleichzeitig tierversuchsfrei sowie plastikfrei entwickelt werden – ein perfektes Beispiel für die Verbindung von Selbstpflege und ökologischer Verantwortung finden Sie in der Auswahl auf Fayes Fairytale.

Die Suche nach dem perfekten Shampoo, das Ihre Werte und Bedürfnisse gleichermaßen erfüllt, kann eine spannende Reise sein. Nutzen Sie die Vielzahl an verfügbaren Ressourcen, etwa Reviews oder Empfehlungen über die besten Naturkosmetikmarken, um die für Sie ideale Lösung zu finden. Mit der Umstellung auf natürliche Alternativen profitieren Sie nicht nur von gesünderem Haar, sondern leisten gleichzeitig einen Beitrag zu einem umweltfreundlicheren Lebensstil.

Schließen Sie sich der Bewegung hin zu einer nachhaltigeren Welt an, in der Qualität vor billigen, synthetischen Kompromissen steht. Ihre tägliche Pflegeroutine wird damit nicht nur zu einem Akt der Selbstliebe, sondern auch zu einer bewussten Entscheidung für die Gesundheit unseres Planeten. Entdecken Sie weitere Inspirationen und Tipps für eine ganzheitliche Pflegeroutine auf Fayes Fairytale, und freuen Sie sich auf eine Zukunft, die sowohl Ihrem Haar als auch der Umwelt zugutekommt.

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    Beauty-Tipps für unterwegs: Schön in den Urlaub

    Ihr seid absolut urlaubsreif? Na dann nichts wie ran ans Koffer packen und auf geht’s! Schließlich ist Sommerzeit ja auch die beliebteste Urlaubszeit. Denn mal ehrlich, wer möchte nicht lieber am Strand liegen und die Seele baumeln lassen, als im überhitzten Büro zu sitzen? Doch um auch schön durch den Urlaub zu kommen, gehören natürlich auch die liebsten Beauty-Produkte ins Gepäck. Welche für die Reise unverzichtbar sind und welche Alternativen es gibt, erzähle ich euch heute.

    Beauty-Tipps für unterwegs: Schön in den Urlaub Foto: Pixabay

    Beauty-Tipps für unterwegs: Schön in den Urlaub
    Foto: Pixabay

     

    Kombi-Produkte sparen Platz!
    Auch wenn man zu Hause im Bad für jedes Befinden und jede Körperstelle eine eigene Creme, Lotion oder sonstige Pflege hat, ist es gerade für den Urlaub sinnvoll auf sogenannte Kombi-Produkte zu setzen. Die sparen nämlich nicht nur Zeit, sondern auch Platz im Koffer! Eine Bodylotion mit UV-Schutz, ein Duschgel mit integrierter Bodymilk, ein Reinigungsgel mit Peelingeffekt, ein Shampoo mit Spülung oder BB-, CC- und DD-Creams. Das alles sind solche 2-in-1 Produkte, die ideal für das Reisegepäck sind. Und je mehr Platz ihr damit spart, desto mehr Schuhe bekommt ihr schließlich in den Koffer! 😉

    Das darf ins Handgepäck
    Auch wenn mittlerweile an allen Flughäfen Flüssigkeiten im Handgepäck untersagt sind, darf das ein oder andere Beauty-Produkt dennoch im Täschchen mitfliegen. Denn auf manche Beauty-Helfer kann und will man auch während des Fluges nicht verzichten. Und sollte der Koffer im schlimmsten Fall erst verspätet am Urlaubsort eintreffen, ist es hilfreich, wenigstens die wichtigsten Essentials dabei zu haben.

    Wichtig ist nur, dass flüssige Beauty-Produkte nicht größer als 100 ml sind und in einem transparenten, wiederverschließbaren Beutel gepackt sind. Zudem darf der Inhalt des Beutels die Menge von einem Liter nicht überschreiten. Praktisch sind dabei Produkte in XS-Größen oder zusammengestellte Travel-Sets – davon passen nicht nur mehr ins Handgepäck, sie halten auch meist den ganzen Urlaub lang.

    Beauty-Helfer für Hände & Füße
    Auch im Urlaub wollen Füße gepflegt, Nägel lackiert und Haare entfernt werden. Für die Maniküre oder Pediküre gibt es zum Beispiel praktische Nagelpflege-Sets, die aus Pfeile, Pinzette, Schere etc. bestehen. Wer im Urlaub nicht auf Farbe auf den Nägel verzichten will, hat verschiedene Möglichkeiten: Entweder die Lieblingslacke einpacken und alle paar Tage neu lackieren, auf günstige aufklebbare Kunstnägel zurückgreifen der sich vor dem Urlaub eine Gel-Maniküre machen lassen. Variante Eins hat den Vorteil, dass man je nach belieben die Farbe aussuchen und öfter wechseln kann. Jedoch müsst ihr hier auf euren Nagellack aufpassen. Bei meiner letzten Reise mit dem Flugzeug ist der schöne Nagellack in meiner Beauty-Tasche wegen dem Druck ausgelaufen. Nagellacke also auch lieber separat verpacken!
    Die aufklebbaren Fingernägel zum Beispiel von Fing’rs gibt es in zahlreichen Varianten und Mustern. Je nach Aktivität halten sie schon bis zu 5 Tage und sind ein echter Hingucker. Am besten zwei Sets zum Wechseln einpacken.
    Mit der Gel-Maniküre seit ihr zwar auf der sicheren Seite, dass sie den ganzen Urlaub übersteht, aber ihr habt nicht soviel Abwechslung damit.

    Wer vor dem Urlaub seine Beine nicht schon einer Wachssession unterzogen hat, für den ist ein Nassrasierer natürlich Pflicht! Wer will schon im Bikini mit unschönen Stoppeln am Bein auffallen?


    Ein paar nützliche Reisebegleiter habe ich euch hier einmal herausgesucht:

    Philip B „Escape“ Travel Kit
    Artdeco Cool & Fresh Refreshing Spray
    Shave-Lab The Muse Set
    Artdeco Beauty Highlights Set
    Kulturtasche von Lesara
    Epil-Twist Profi Diamant-Epilierer-Set

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    Endlich ist der Sommer da! Wir können unsere sommerlichen Kleider herausholen, wieder kurze Hosen tragen und ab an den Strand. Wenn da nicht ein kleines Problem wäre. Unsere liebevoll, über die kalten Monate gepflegte Winterblässe. Helle Beine sehen in den kurzen Klamotten dann plötzlich doch nicht mehr so attraktiv aus. Doch um sie erst einmal Braun zu bekommen, müssen wir uns zwangsläufig an den Strand legen oder ins Freibad gehen und etwas Sonne tanken. Wem das jedoch mit heller Haut zu unangenehm ist, der kann mit ein paar kleinen Tricks und einfachen Mitteln schon zu Hause nachhelfen. Wie das geht, verrate ich euch jetzt!

    Sommer, Sonne, Sommerbräune! Foto: Pixabay
    Sommer, Sonne, Sommerbräune!
    Foto: Pixabay

    Sommerbräune to go
    Ein Gang ins Solarium ist heutzutage so schnell und unkompliziert erledigt wie je zuvor. Die Studios locken mit Angeboten vom Komplett-Spray-Tanning bis hin zum schnellen Tan to go. Sprich ihr geht mal so nebenbei während der Shopping-Tour mit der besten Freundin fix ins Sonnenstudio, lasst euch ein paar Minuten einsprühen und seht aus als wärt ihr 3 Wochen auf den Malediven gewesen. Als hätte man sich eben mal schnell einen Kaffee um die Ecke geholt. Es ist schnell, einfach und zudem noch gesundheitlich gesehen besser, als stundenlang in der Sonne zu liegen und schädliche UV-Strahlung abzubekommen. Doch dieser Service hat natürlich auch seinen Preis.

    Die Sommerbräune für zu Hause
    Etwas günstiger ist es, wenn man Selbstbräuner kauft und ihn selber zu Hause aufträgt. Doch hier will erst einmal das Richtige Produkt gefunden werden. Dabei ist es nicht nur wichtig bei den Produkten auf die geeignete Hautverträglichkeit zu achten, sondern auch den Farbton auf den eigenen Hautton abzustimmen. Viele Selbstbräuner gibt es in verschiedenen Tönungen von Hell über Mittel bis Dunkel. Dann geht es daran sich noch für ein Mousse, ein Gel, ein Spray oder eine Creme zu entscheiden. Alle Produkte haben hier ihre Vor- und Nachteile. Bis man das passende für sich selber gefunden hat, sollte man sich jedoch vorher erst einmal durchprobieren. Ich bevorzuge beispielsweise die Mousse-Produkte, weil mir damit der Auftrag am gleichmäßigsten gelingt.

    Nun geht es an die Vorbereitung. Das heißt sich erst um die Haarentfernung kümmern und dann peelen, peelen, peelen! Denn das entfernt abgestorbene Hautschüppchen und ist die ideale Grundlage für ein streifenfreies gleichmäßiges Bräunungsergebnis. Knie und Ellenbogen sollte man zudem vorher noch mit etwas Bodylotion eincremen. Dann kann es losgehen mit dem Selbstbräuner. Dazu tragt ihr das Produkt am besten mit einem weichen Handschuh gleichmäßig und wie auf der Packung angegeben auf eure gesamte Haut auf. Je nach Produkt muss das ganze nun eine gewisse Zeit einziehen und wird später einfach wieder abgeduscht.

    L.A Bruket Peeling Wildrose
    L.A Bruket Peeling Wildrose

    Artdeco Ferment Peeling
    Artdeco Ferment Peeling

    Sommerbräune beim Sonnenbaden
    Wem das zu viel Tamtam um die perfekte Bräunung ist, kann sich natürlich auch gleich an den Strand legen und ein ausgiebiges Sonnenbad nehmen. Doch hier ist Vorsicht angesagt! Das Wichtigste ist nämlich der Sonnenschutz. Je nach Hauttyp solltet ihr hier auf den für euch passenden Schutz zurückgreifen und großzügig vor dem Sonnenbaden auftragen. Ein weiterer Tipp: Ihr müsst euch nicht in die knallende Sonne legen, denn im Schatten wird man auch braun und es ist zudem schonender für die Haut. Aber auch hier ist eine Sonnencreme notwendig.

    Sommerbräune fürs Gesicht
    Wenn ihr im Sommer auch eine schöne Bräune im Gesicht haben wollt, dann solltet ihr nicht allzu viel bis gar kein Make-up tragen. Und wer auch hier nicht warten will, der kann ganz einfach zu Bräunungs- und Sonnenpuder zurückgreifen. Einfach mit einem großen Pinsel großflächig auf Wangen, Stirn und im Bereich des Haaransatzes auftragen und fertig ist euer frischer Sommerteint.

    Artdeco Brush for Mineral Powder Foundation
    Artdeco Brush for Mineral Powder Foundation

    Artdeco Bronzing Powder
    Artdeco Bronzing Powder

  • Naturkosmetik zum Verlieben

    Ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich bin gerade total auf dem Naturkosmetik-Trip. Lavera, Weleda, Sante, Lush und Co. haben mein Herz erobert und ich kann mir meine tägliche Beauty-Routine kaum noch ohne vorstellen. Aber warum sind Naturkosmetik und Bio-Produkte gerade so gefragt? Das will ich euch heute verraten.

    Naturkosmetik wird immer beliebter

    Wo vor einigen Jahren Naturkosmetik noch als altbacken galt und nicht gerade beliebt bei jungen Menschen war, ist sie heute umso begehrter. Zum einen liegt das natürlich an dem immer größer werdenden Vegan-Trend und zum anderen auch an dem Vertrauen, welches auf die Naturkosmetik und Bio-Produkte gesetzt wird. Ohne Gen-Technik und Tierversuche sind nur zwei wichtige Faktoren, die uns überzeugen. Hinzu kommen die natürlichen Inhaltsstoffe aus biologischen, ökologischen oder fairen Anbau.

    L:A Bruket Körperlotion Zitronengras
    L:A Bruket Körperlotion Zitronengras
    L:A Bruket Peeling Wildrose
    L:A Bruket Peeling Wildrose

    Mittlerweile bekommen wir nicht mehr nur Cremes oder Lotions aus der natürlichen Kosmetik, wir können nahezu unser komplettes Beauty-Sortiment austauschen. Denn es gibt unter anderem Seifen, Haarpflege- und Stylingprodukte, Anti Aging Cremes, Make-up und sogar Nagellacke werden natürlich hergestellt. Und dabei müssen auch bei der Qualität keine Abstriche mehr gemacht werden. Denn die Produkte sind mindestens genauso gut, wie andere Beauty-Produkte. Nur eben viel natürlicher und ohne Parabene, Silikone oder Mineralöle.

    Wattseife Duschjelly Lavendel
    Wattseife Duschjelly Lavendel
    Eve Butterfly Soaps Lippenbalsam Honey & Mint
    Eve Butterfly Soaps Lippenbalsam Honey & Mint

    Aktuell verwende ich am liebsten die Gesichtspflegeprodukte von Lavera, Make-up von Yves Rocher und Badeprodukte von Weleda sowie Lush.

    Doch nicht nur diese bekannten Marken stellen richtig gute Beauty-Produkte her. Auch bei kleinen Händlern wird man fündig. Eine gute Anlaufstelle zum stöbern ist hier DaWanda wie ich finde. Hier findet man nämlich nicht nur kleine, noch unbekannte Marken, sondern auch private Personen, die mit viel Liebe natürliche Produkte selbst herstellen und dort verkaufen. Und auch wenn die Produktbilder nicht so professionell aussehen, wie wir es von großen Labels gewohnt sind, wird man hier doch das ein oder andere Mal vom Produkt wirklich überrascht. Vor allem natürliche Seifen und Peelings findet man hier wie Sand am Meer.

    Seifenkultur Romantikseife Winter-Rose
    Seifenkultur Romantikseife Winter-Rose
    Seifenkultur Gesichtsmaske Teebaum & Zitrus
    Seifenkultur Gesichtsmaske Teebaum & Zitrus

    Wem das nichts ist, der greift eben selbst in die DIY-Kiste und stellt sich die Produkte ganz einfach selber her. So wie ich mit meinem DIY-Peeling.

    Wie steht ihr zur Naturkosmetik und Bio-Produkten? Habt ihr Lieblingsmarken? Welche Produkte könnt ihr besonders empfehlen?

  • Haarpflege – Weniger ist mehr!

    Die Beautybranche hält mittlerweile so viele Produkte für unsere Haare bereit, dass wir manchmal gar nicht mehr wissen, wofür was eigentlich gebraucht wird. Nicht nur Shampoos, Spülungen und Haarkuren versprechen uns glänzendes, kräftiges Haar, auch sämtliche Stylingprodukte sollen bereits für eine extra Portion Pflege sorgen. Doch hat unser Haar das eigentlich nötig? Ich denke, wie in vielen anderen Lebenslagen sollte man auch bei der Haarpflege das ein oder andere Mal auf unnütze Sachen verzichten und lieber nach dem Motto „Weniger ist mehr!“ gehen. Das heißt nicht, dass ihr jetzt aufhören müsst eure Haare zu waschen oder zu stylen. Man sollte es einfach nur nicht übertreiben und zu gutmütig „überpflegen“. Denn das kann dem Haar mehr schaden, als wir vielleicht denken.

    Haarpflege – Weniger ist mehr! Foto: Pixabay
    Haarpflege – Weniger ist mehr!
    Foto: Pixabay

    Das schädigt unser Haar
    Waschen, Föhnen, Glätten, Stylen – all das machen wir beinahe täglich mit unseren Haaren und dazu kommen noch Tönungen, Haare Färben, Dauerwellen und und und. Auch wenn das Endergebnis immer wieder toll aussieht, so ist es weder gut fürs Haar noch für unsere Kopfhaut. Das ständige Strapazieren bringt nämlich den natürlichen Säureschutzmantel der Kopfhaut aus dem Gleichgewicht und lässt unsere Haare schneller brüchig werden.

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    Philip B Oud Royal Gravity-Defying Gel alkoholfrei

    Wer zudem unter empfindlicher Kopfhaut leidet, sollte auch die Anwendung von Stylingprodukten überdenken. Haben Haarspray, Festiger und Co. die falschen Inhaltsstoffe und kommen in direkten Kontakt mit der Haut, kann das zu Allergien, Juckreiz oder erhöhter Schuppenbildung führen. Daher sollten die Produkte frei von Alkohol und Silikonen sein.

    Die richtige Pflege
    Damit es gar nicht erst zum „Haare raufen“ kommt, darf man die Haare nicht zu oft bearbeiten. Deshalb nach Möglichkeit nicht mehr als zwei bis drei Mal die Woche mit einem milden Shampoo, am besten pH-neutral, waschen. So hat die Kopfhaut genügend Zeit, um sich wieder zu regenerieren.

    Hausmittel für schönes Haar
    Oma wusste es eh schon immer am besten. Statt auf zu viele verschiedene Pflegeprodukte zu setzen, sollte man auch mal ein altbewährtes Hausmittel aus dem Küchenschrank benutzen: Olivenöl. Das Öl ist nicht nur sehr wirksam im Kampf gegen Schuppen, sondern pflegt das Haar außerdem schön geschmeidig und macht es glänzend. Ein bis zwei Mal in der Woche ist hier schon ausreichend. Dazu einfach etwas Olivenöl auf die Kopfhaut geben, einmassieren und am besten über Nacht unter einer Duschhaube einwirken lassen. Am nächsten Morgen können die Haare wie gewohnt gewaschen und getrocknet werden. Fertig!

    Philip B Peppermint & Avocado Volumizing & Clarifying Shampoo Vitalisiert die Kopfhaut und stärkt die Haarwurzeln 2,3 % reines Pfefferminzöl & 16 reine Pflanzenextrakte Für alle Haartypen geeignet Mildes pH-neutrales Shampoo
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    Philip B Drop Dead Straightening Baume silikonfrei
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    Auch Haar braucht Vitamine & Nährstoffe
    Nicht nur die richtige Haarpflege ist wichtig für eine volle voluminöse Haarpracht, auch unsere Ernährung spielt eine wesentliche Rolle. Zu einseitiges Essen versorgt die Haarwurzeln nämlich nicht mit den ausreichenden Nährstoffen. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse gehört da ebenso dazu, wie eiweiß- und eisenhaltige Produkte.

    Was verwendet ihr alles für euer Styling und wie oft betreibt ihr Haarpflege? Verratet es mir doch gerne in den Kommentaren! Ich bin gespannt. 🙂

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